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Sonnencreme in der Schwangerschaft: Sicherer Sonnenschutz für werdende Mütter

Veröffentlichungsdatum: 2026-09-04
Aktualisierungsdatum: 2026-09-04
Sonnencreme in der Schwangerschaft: Sicherer Sonnenschutz für werdende Mütter

Viele werdende Mütter fragen sich, welches Sonnenschutzprodukt in der Schwangerschaft die richtige Wahl ist, ob mineralische UV-Filter grundsätzlich besser geeignet sind und worauf sie bei LSF, UVA-Schutz und Inhaltsstoffen achten sollten. Dieser Ratgeber ordnet die wichtigsten Punkte rund um den Sonnenschutz in der Schwangerschaft verständlich ein und zeigt, wie sich ein sicherer Sonnenschutz praktisch umsetzen lässt.

Was findest du im Artikel?

  1. Sonnenbrand in der Schwangerschaft vermeiden
  2. Die richtige Sonnencreme in der Schwangerschaft
  3. Mineralische Filter in der Schwangerschaft
  4. Sonnencreme für den Körper
  5. Warum Sonnenschutz in der Schwangerschaft wichtig ist
  6. Sicherer Sonnenschutz während der Schwangerschaft
  7. Häufige Fragen

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der richtigen Sonnencreme auf Verträglichkeit achten: Eine gute Sonnencreme bietet Breitbandschutz, ist gut verträglich – abgestimmt auf Ihren Hauttyp.
  • Auf LSF 50 und UVA-Schutz achten: Ein hoher UVA- und UVB-Schutz kann bei korrekter Anwendung dazu beitragen, UV-bedingte Pigmentveränderungen und vorzeitige lichtbedingte Hautalterung zu begrenzen.
  • Genug auftragen – Zwei-Finger-Regel: Drücken Sie einen Sonnencreme-Streifen entlang Zeige- und Mittelfinger. Diese Menge reicht für Gesicht und Hals. Alle zwei Stunden nachcremen.
  • Zusätzlich schützen: Kleidung, Sonnenhut, Sonnenbrille und Schatten ergänzen die Creme.
  • Belastung meiden: Mittagssonne, Überhitzung und Flüssigkeitsmangel vermeiden – viel trinken.
  • Haut beobachten: Anhaltende Reizungen oder starke Pigmentveränderungen dermatologisch abklären lassen.
  • Auch danach relevant: Konsequenter Sonnenschutz ist in Schwangerschaft und Stillzeit gleichermaßen empfehlenswert.

Sonnenbrand in der Schwangerschaft vermeiden

Ein Aufenthalt im Freien ist grundsätzlich auch in der Schwangerschaft möglich. Intensive UV-Strahlung, längere Hitzeexposition und Flüssigkeitsmangel sollten jedoch vermieden werden. Ein Sonnenbrand belastet die ohnehin stärker beanspruchte Haut zusätzlich.

In der Schwangerschaft und bei großer Hitze ist ein vorsichtiger Umgang mit direkter Sonne sinnvoll. Suchen Sie regelmäßig Schatten auf, trinken Sie ausreichend und vermeiden Sie möglichst die intensive Mittagssonne. Diese Maßnahmen ergänzen die Sonnencreme, ersetzen sie aber nicht.

Sonnenbaden mit Babybauch

Sonnenstrahlung dringt nicht tief genug in die Bauchwand ein, um das ungeborene Kind direkt zu erreichen; dennoch sollte eine längere UV-Bestrahlung stets vermieden werden. Entscheidend sind vielmehr die möglichen Begleiterscheinungen für die werdende Mutter: Überhitzung, Kreislaufprobleme, Flüssigkeitsmangel und Hautschäden. Der Bauch sollte deshalb ebenso wie Gesicht, Schultern und Dekolleté mit Kleidung, Schatten und einer geeigneten Sonnencreme geschützt werden.

Die richtige Sonnencreme in der Schwangerschaft

Die Haut von Schwangeren verändert sich von Frau zu Frau unterschiedlich – ebenso individuell sind ihre Bedürfnisse. Die Schwangerschaft bringt hormonelle und körperliche Veränderungen mit sich, die sich auch auf die Haut auswirken können. Welches Hormon dabei welchen Einfluss hat, ist individuell; insbesondere Östrogen und Progesteron können Hautveränderungen während dieser Zeit mitbeeinflussen. Deshalb stellt die Schwangerschaft besondere Ansprüche an die tägliche Pflege.

Auch die Haut in der Schwangerschaft kann entsprechend unterschiedliche Bedürfnisse haben. Damit Sie leichter das passende Produkt finden, stellen wir Ihnen im Folgenden vier Sonnenschutzprodukte für unterschiedliche Hautbedürfnisse vor.

Hauttyp Geeignete Eigenschaften
Trockene Haut Gut verträgliche, möglichst duftstofffreie Formulierungen, die dermatologisch an empfindlicher Haut getestet wurden.
Empfindliche Haut Gut verträgliche Produkte mit einer Formulierung ohne Duftstoffe und eine übersichtlich formulierte, bei Bedarf duftstofffreie Rezeptur
Fettige oder unreine Haut Leichte, nicht komedogene Texturen, die schnell einziehen und die Poren nicht unnötig belasten.
Normale Haut Angenehme Breitband-Formulierung, die sich unkompliziert in die tägliche Pflegeroutine integrieren lässt.

Trockene und normale Haut – Leichte Sonnencreme LSF 50+

Hat die Schwangerschaft Ihre Haut stark ausgetrocknet, ist diese Schutzcreme mit LSF 50+ eine passende Wahl. Sie verbindet hohen Breitbandschutz mit einer pflegenden Textur, die trockene, spannende Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgt.

Der PPD-Wert beträgt 46,6. Der hohe UVA-Schutz kann bei korrekter und ausreichender Anwendung dazu beitragen, einer UV-bedingten Verstärkung von Pigmentflecken entgegenzuwirken.

Leichte Sonnencreme LSF 50+ PPD 46,6
Leichte Sonnencreme LSF 50+ PPD 46,6
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Empfindliche Haut – Leichte Sonnenemulsion LSF 50+

Dieser BasicLab-Bestseller wurde speziell für empfindliche Haut entwickelt und ist ideal, wenn Sie hohen Breitbandschutz ohne Tönung suchen. Die leichte Emulsion eignet sich sowohl pur als auch als unkomplizierte Basis unter Make-up.

Mit einem PPD-Wert von 52,3 bietet sie starken UVA-Schutz. Die duftstofffreie Formulierung wurde dermatologisch an empfindlicher Haut getestet und kann laut Hersteller auch während der Schwangerschaft verwendet werden. Auch wenn die Haut besonders sensibel reagiert, eignet sich die leichte Textur gut für die tägliche Anwendung.

Leichte Sonnenemulsion LSF 50+ PPD 52,3
Leichte Sonnenemulsion LSF 50+ PPD 52,3
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Für fettige oder zu Akne neigende Haut – Getönte Sonnenemulsion LSF 50+

Die Getönte Sonnenemulsion LSF 50+ ist eine gute Wahl für fettige oder zu Akne neigende Haut, wenn Sie täglichen Sonnenschutz mit einem ausgleichenden Teint-Effekt verbinden möchten. Bei korrekter Anwendung bietet sie einen hohen UVA- und UVB-Schutz. Die Tönung kann den Hautton optisch ausgleichen, ohne schwer zu wirken.

Getönte Sonnenemulsion LSF 50+
Getönte Sonnenemulsion LSF 50+
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Zu Rötungen neigende Haut – mineralische Sonnenemulsion LSF 50

Diese getönte mineralische Emulsion eignet sich besonders für Haut während der Schwangerschaft mit Couperose-Neigung, da Rötungen und sichtbare Äderchen oft zunehmen. Die Emulsion bietet LSF 50 und einen ausgewiesenen UVA-Schutz und eignet sich für empfindliche, zu Rötungen neigende Haut.

Die Rezeptur ist sanft zur Haut, wird oft gut vertragen und gleicht Rötungen optisch aus. So verbindet sie Schutz und einen ebenmäßigeren Teint in einem Schritt.

Getönte mineralische Sonnenemulsion LSF 50 PPD 19,8
Getönte mineralische Sonnenemulsion LSF 50 PPD 19,8
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Mineralische Filter in der Schwangerschaft

Mineralische Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid können insbesondere bei empfindlicher Haut eine gut verträgliche Option sein. Entscheidend ist jedoch die gesamte Formulierung.

Vereinfacht wird bei mineralischen Produkten häufig davon gesprochen, dass Zinkoxid oder Titandioxid eine physische Barriere bilden. Auch bei mineralischen Sonnencremes lohnt sich deshalb ein Blick auf die vollständige INCI-Liste und die Formulierung des jeweiligen Produkts.

Welche Sonnencreme eignet sich für den Körper?

Nicht nur das Gesicht, auch der Körper braucht in der Schwangerschaft wichtigen Sonnenschutz. Für den Körper eignet sich eine leichte, wasserfeste Schutzemulsion SPF 50+, die normale, trockene und empfindliche Haut zuverlässig vor UVA-, UVB-, HEV- und IR-Strahlung schützt. Ergänzend kann eine Handcreme mit LSF 30 dazu beitragen, die Hände vor UV-bedingter Hautalterung und einer Verstärkung von Pigmentflecken zu schützen. Nach dem Aufenthalt in der Sonne pflegt eine After-Sun-Lotion sonnenbeanspruchte Haut, spendet Feuchtigkeit und kann Spannungsgefühle mildern.

Leichte Sonnen-Körperemulsion LSF 50 PA++++
Leichte Sonnen-Körperemulsion LSF 50 PA++++
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Anti Pigment Handcreme LSF 30 PA++++
Anti Pigment Handcreme LSF 30 PA++++
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Beruhigende After-Sun-Körperlotion
Beruhigende After-Sun Lotion
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Warum ist Sonnenschutz in der Schwangerschaft besonders wichtig?

Während der Schwangerschaft können hormonelle Veränderungen die Haut beeinflussen und ihre Neigung zu Pigmentveränderungen erhöhen. Besonders Melasma – auch als Schwangerschaftsmaske bekannt – kann durch Sonneneinstrahlung begünstigt oder verstärkt werden. Ein konsequenter Sonnenschutz ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Hautpflege während der Schwangerschaft.

Da die Haut in der Schwangerschaft empfindlicher reagieren kann, kann sie sich bei manchen Frauen zugleich dünner und empfindlicher anfühlen. Sie kann außerdem empfindlicher gegenüber UV-Strahlung reagieren.

UVA- und UVB-Strahlen wirken unterschiedlich: UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und tragen zu oxidativem Stress sowie vorzeitiger Hautalterung bei, während UVB-Strahlung vor allem Sonnenbrand verursacht. Diese UV-Strahlen können die Haut auf unterschiedliche Weise belasten.

  • UV-Strahlung kann bestehende Pigmentveränderungen verstärken und die Entstehung neuer Flecken begünstigen.
  • Sonnenbrand kann die Hautbarriere beeinträchtigen und Beschwerden wie Rötung, Brennen und Spannungsgefühl verursachen.
  • Ein Breitbandschutz hilft, die Haut sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlung zu schützen.

Sicherer Sonnenschutz während der Schwangerschaft

  • Ausreichend auftragen: Verteilen Sie die Sonnencreme gleichmäßig auf allen unbedeckten Hautstellen. Ohren, Nacken, Hände, Füße und Scheitel werden häufig vergessen, sind aber ebenfalls UV-Strahlung ausgesetzt.
  • Regelmäßig erneuern: Cremen Sie mindestens alle zwei Stunden sowie nach dem Schwimmen, starkem Schwitzen oder Abtrocknen nach. Regelmäßiges Nachcremen erhält den Schutz, verlängert jedoch nicht die Eigenschutzzeit der Haut.
  • Intensive Sonne meiden: Suchen Sie insbesondere bei starker Sonneneinstrahlung regelmäßig Schatten auf und vermeiden Sie nach Möglichkeit längere Aufenthalte in der intensiven Mittagssonne.
  • Kleidung als zusätzlichen Schutz nutzen: Dicht gewebte Kleidung, ein Sonnenhut und eine Sonnenbrille ergänzen den Schutz durch Sonnencreme und reduzieren die direkte UV-Belastung der Haut.
  • Sonnenschutz täglich einplanen: UV-Schutz ist nicht nur im Urlaub wichtig. Auch bei alltäglichen Aktivitäten im Freien und an bewölkten Tagen sollte unbedeckte Haut geschützt werden.
  • Haut beobachten: Bei ungewöhnlichen oder sich deutlich verändernden Pigmentierungen, anhaltenden Hautreaktionen oder starken Beschwerden sollte die Haut ärztlich beurteilt werden.

Konsequenter Sonnenschutz ist in der Schwangerschaft essenziell, um die Haut vor UV-bedingten Schäden zu schützen und der Verstärkung von Pigmentveränderungen vorzubeugen.

Häufige Fragen – Sonnencreme in der Schwangerschaft

Ein konsequenter UV-Schutz ist auch während der Schwangerschaft sinnvoll. Bei der Produktauswahl sollten ein ausreichender UVA-/UVB-Schutz, die individuelle Verträglichkeit und die Anwendung gemäß Kennzeichnung berücksichtigt werden. Wer aufgrund einer Allergie oder ärztlichen Empfehlung bestimmte Inhaltsstoffe meiden soll, sollte die INCI-Liste prüfen.

Für Schwangere ist ein zuverlässiger Breitband-UV-Schutz empfehlenswert. Für die tägliche Anwendung ist eine Sonnencreme mit mindestens LSF 30 empfehlenswert. Bei intensiver Sonneneinstrahlung – etwa am Strand, in den Bergen oder beim Sport – sollte LSF 50 verwendet werden. Erneuern Sie den Schutz regelmäßig und nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen.

Sonnenschutz kann das Risiko für Melasma (Schwangerschaftsmaske) deutlich reduzieren, aber nicht vollständig ausschließen, da die hormonell bedingte erhöhte Melaninproduktion auch ohne UV-Einwirkung stattfindet. Typische Pigmentveränderungen können unter anderem an Wange, Oberlippe und Stirn auftreten. Konsequenter täglicher Sonnenschutz – auch an bewölkten Tagen – gilt jedoch als eine der wirksamsten Maßnahmen zur Vorbeugung.

Bei einer ausgeprägten Reaktion auf Sonne, anhaltendem Juckreiz, Ausschlag oder starken Beschwerden sollte direkte Sonneneinstrahlung zunächst gemieden und die Haut ärztlich beurteilt werden. Konsequenter UV-Schutz und schützende Kleidung können die direkte Sonnenbelastung zusätzlich reduzieren.

Ab dem Beginn der Schwangerschaft – idealerweise aber ganzjährig, auch an bewölkten Tagen. UV-Strahlung durchdringt Wolken und ist auch im Winter präsent. Wer täglich Sonnencreme verwendet, schützt die Haut langfristig und reduziert das Risiko für Pigmentierungen sowie vorzeitige Hautalterung.

Nicht automatisch. Auch bei mineralischen Sonnencremes sollte die gesamte Zusammensetzung berücksichtigt werden. Wichtig sind die individuelle Verträglichkeit und eine Formulierung, die zu den Bedürfnissen der eigenen Haut passt.


Bibliografie:

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